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Domeports

Dein Dome-Port ist ein gebogenes optisches Element ("sphärische Scheibe"), das an einem Unterwassergehäuse vor dem Objektiv der Kamera montiert wird. Diese haben häufig mehr oder weniger die Form einer Halbkugel und haben sehr unterschiedliche Durchmesser und Wölbungen.

Auf das richtige Zusammenspiel kommt es an

Warum? Vereinfacht ausgedrückt: Wenn Lichtstrahlen aus einem Blickwinkel von bis 179,9 Grad auf eine plane Scheibe treffen, haben sie alle einen anderen Einfallswinkel. Und in der Optik gilt Einfallswinkel gleich Ausfallwinkel. Das Licht träfe also sehr unterschiedlich gebrochen auf das Objektiv. 

Anders bei Lichtstrahlen, die mit genau 180° auf eine Grenze zwischen zwei optischen Medien treffen (z.B. Wasser/Glas oder Luft/Acryl). Diese werden nicht gebrauchen.

Zugegeben: diese Erklärung ist sehr simplifizierend. Zum Thema Domeportberechnung gibt es ganze Bücher. An dieser Stelle nur so viel. Domeports werden auf Objektive angepasst entwickelt. Der Abstand zwischen Objektiv und Innenseite des Ports spielt dabei auch eine wichtige Rolle. Deshalb führen auch außenfokussierende Zoomobjektive häufig zu Schwierigkeiten. Beim Zoomen und Scharfstellen verändert sich nämlich genau diese Distanz. Bei innenfokussierenden Objektiven bleibt sie gleich.

Domports gibt es für das gleichen Objektiv in verschiedenen Größen. Der großen bis 9 Zoll großen Domeports bestechen durch ihre Fähigkeit, viel Licht einzusammeln. Außerdem haben wir es beim Vermeiden von Schwebestoffen etwas einfacher. Dafür sind sie sehr schwer – bis zu 3 kg – und unter Wasser nicht gerade stromlinienförmig. Dafür sind sie die beste Wahl, wenn Du Halb-Halb-Aufnahmen machen möchtest, sprich einen Teil des Domeports unter und den anderen über Wasser halten willst.

Die mittelgroßen Domeports haben einen Durchmesser von 4 bis 6 Zoll. Sie sind schon etwas handlicher und sind bedeutsam leichter. Gerade für Reisen und Tauchgänge mit Strömungen sind sehr zu empfehlen. Auch mit ihnen kannst Du Halb-Halb-Aufnahmen machen – nur nicht ganz so komfortabel. Wie das genau geht, erfährst Du noch im Laufe dieses Workshops. Nur einen Tipp an dieser Stelle: Domeports aus Glas haben Gegenüber denen aus Acryl einen Vorteil. Es bilden sich nicht so schnell Tröpfen, die dann auf dem Teil des Port stören, der über der Wasseroberfläche bleibt.

Makro-Domeports

Eine besondere Stellung nehmen die Makro-Domports ein. Mit ihnen lassen sich sehr kleine Motive wie Nacktschnecken mit einem Fisheye-Objektiv fotografieren. Und das mit interessanten Perspektiven, da im Gegensatz und planen Makroports noch viel von der Umgebung mit in die Bildgestaltung einarbeiten lässt. Aber Vorsichtig: Diese Sonderports sind eine Ergänzung zu Deiner Ausrüstung. Sie können die normalen Domeports nicht ersetzen.