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Makrolinsen

Bei Makroobjektiven spielt die Distanz zwischen Scheibe und Objektiv insofern eine Rolle, das der Lichtweg zwischen Motiv und Sensor unter Umständen verlängert wird. Da wir in der Makrofotografie aber häufig so nahe wie irgend möglich an unser winziges Motiv heran wollen, gilt hier: Ein Makroport soll so kurz wie möglich aber so lange wie nötig sein.

Die Aussage, dass man Unterwasser nicht „zoomen“ soll (egal ob Makro oder Weitwinkel) kommt daher, dass man immer möglichst wenig Wasser zwischen Motiv und Linse haben möchte.

Zommen erlaubt!

Nun ist es so: Wenn Du „reinszoomst“, sprich eine höhere Brennweite wählst, dann holst Du das Motiv zwar scheinbar näher an Deine Kamera heran und es erscheint auf Deinem Bild größer. Die wirkliche Distanz und der Weg des Lichtes durch das Wasser bleibt aber gleich lang. Du wirst feststellen: Du kannst auch gar nicht näher an Deine Fotomotiv heran. Denn mit höherer Brennweite kommt auch immer eine verlängerte Naheinstellgrenze. Oder anders gesagt: Dein Motiv wird ab einer bestimmten Nähe nicht mehr scharf abgebildet.

Es sei denn, Du benutzt eine Vorsatzlinse. Diese wirkt wie eine Lupe. Zum einen vergrößert sie das Motiv (= höherer Abbildungsmaßstab). Sie verringert aber auch die Naheinstellgrenze. Das heißt, Du kannst wieder näher ran, und Deine Kamera kann noch klar fokussieren.  Natürlich bleibt es mit der Vorsatzlinse auch dabei: Mit größerer Brennweite hast Du (theoretisch) immer eine vergrößerte Naheinstellgrenze. Wir sprechen hier aber nur noch von ein paar Millimetern bis Zentimetern. Und bei Tieren mit Fluchtverhalten bist Du froh, wenn du vielleicht 2 cm weiter wegbleiben kannst. Solange Du nicht noch mehr Distanz zum Motiv wahren musst, ist alles gut.