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Unterwassergehäuse - Funktionen

Wer glaubt, ein gutes Unterwassergehäuse diene nur dazu, die Kamera vor Druck zu schützen, der irrt. Dies muss man in aller Deutlichkeit sagen. Die Aufgaben eines guten Unterwassergehäuses sind:

• Schutz vor Süß- und Salzwasser:

Wasser und Elektronik vertragen sich nicht. Das ist nicht Neues. Digitalkameras sind hochkomplexe elektronische Apparate, genau genommen sogar mittlerweile eigenständige Computer. Übermäßige Feuchtigkeit oder gar Wasserkontakt kann irreparable Schäden verursachen. Am gravierendsten wird es, wenn Salzwasser noch eine Rolle spielt. Gute Unterwassergehäuse sind nicht nur in der Tiefe dicht. Die Hersteller achten auch darauf, dass beim Öffnen nach dem Tauchen kein Tropfwasser in das Gehäuse laufen kann.

• Schutz vor Druck

Mit billigen „Unterwasserkameras“ verhält es sich wie mit günstigen Armbanduhren: Auch eine als „wasserdicht“ beworbene Uhr eignet sich nicht zum Tauchen, allenfalls bleibt ihr Inneres in der Badewanne dicht oder der Besuch des Schwimmbades endet ohne eine nasse Überraschung. Gleiches gilt bei manche Outdoor- oder Tauchkamera. Tiefenangaben von 5 bis 12 Meter versprechen möglicherweise ungetrübtes Fotovergnügen beim Schnorcheln. Die Garantie auf voll Widerstandsfähigkeit in den Grenzen des Sporttauchens bieten aber erst dezidierte Unterwassergehäuse aus Polycarbonat oder Aluminium.

• Zugriff auf die Kamera-Funktionen

Wer einen Blick auf ein modernes Unterwassergehäuse wirft, dem fallen sofort die scheinbar unzähligen Knöpfe, Rädchen und Hebel auf. Denn eine Kamera von heute bietet mehr als nur einen Auslöse-/Starthebel, Blenden- und Verschlusszeit-Auswahl. Und auch unter Wasser möchte niemand auf die Bedienung der Menüfunktionen, Speicherplatzauswahl, Programmierung des Autofokusses oder die Veränderung von Auflösung oder Framerate verzichten. Für jede Bedienfunktion der Kamera soll es deshalb auch eine Entsprechung am Unterwassergehäuse geben. Die echte Ingenieurkunst liegt aber nicht nur darin, die Funktionalität einfach auf die zweite Außenhaut der Kamera zu legen. Ein durchdachtes Unterwassergehäuse platziert die Funktionen, dort wo man sie unter Wasser benötigt. Und mehr noch: Auch mit Handschuhen und durchfrorenen Finger sollen wichtigen Funktionen noch bedienbar sein.

• Zuverlässigkeit bei Wärme und Kälte

Spätestens hier trennt sich die Spreu vom Weizen: ein paar Probetauchgänge in einem Süßwassersee mit 12 ° C, dann Tauchurlaub in den Tropen in 28 ° C warmen Meerwasser und später noch entspanntes Austauchen in einem Indoor-Tauchbecken mit gechlortem Schwimmbadwasser um die 23 °C. Das allein stellt für das Unterwassergehäuse eine enorme Herausforderung dar. Auch wenn sich das Gehäusematerial bei Temperaturschwankungen ausdehnt oder zusammenzieht, darf die Bedienbarkeit des Unterwassergehäuses nicht leiden. Der Unterwasserfotograf möchte auch weiterhin spüren, wo der Druckpunkt des Auslöseknopfes liegt, der Unterwasserfilmer braucht unter allen Bedingungen leichtgängige Bedienknöpfe, um verwacklungsfrei filmen zu können.